Rätsel-Archiv: Nr. 28

 

 


 

Nr. 28

Die Lesehilfe

Otto Linsentrüb setzt sich gemütlich in seinen Lesesessel, öffnet genüsslich die Tageszeitung und sucht nach seiner Lesebrille, die er wieder einmal nicht in der Brusttasche seines karierten Hemdes vorfindet. Das mag Otto nun gar nicht und die Lesestunde scheint ernsthaft bedroht, wäre da nicht seine geduldige Gemahlin die herbei eilt, um Schlimmeres zu verhüten.

Aus ihrer Küchenschürze zückt sie ein Schere und ein schwarzes Papier, von welchem sie ein Stück abschneidet. Die Schere verschwindet wieder an ihren Platz und mit einer Stecknadel sticht sie ein Loch in das Papier.

"Hier! Versuchs mal damit, bis ich deine Brille gefunden habe!" Herr Linsentrüb hätte seiner Frau gerne widersprochen, aber dieselbe verschwindet schon wieder in der Küche. So nimmt Otto das gelochte Papier und hält es vor das eine Auge und ... staunt. Die Schrift scheint vergrössert und ist deutlich lesbar. Otto kann ohne Brille die Zeitung lesen. Etwas umständlich zwar, aber für den Notfall reicht es aus.

Frage:
Wie hat Frau Linsentrüb das "Wunder" geschafft?

Hier geht's zur Lösung.

 


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